…und wieder Zuhause…

12 06 2010
Hallo Zäme
 
Für alle die schon geglaubt haben ich sei untergetaucht weil ich mich solange nicht gemeldet habe: Nein: Ich bin vor zweieinhalb Wochen wieder zurück in die Schweiz geflogen und habe hier erst einmal ein paar Leute geschockt, denn ich habe meine Rückreise eigentlich erst gestern, den 11. Juni angekündigt. Es war sooo lustig die geschockten Gesichter zu sehen. Ich amüsiere mich immer noch darüber ;-) *sorry Leute*
 
Eigentlich wollte ich ja noch nach Indonesien. Aber nachdem mir das Klima in Malaysia schon viel zu warm und feucht war und es in Indonesien noch viel wärmer sein soll habe ich beschlossen doch nicht nach Indonesien zu gehen.
 
Bevor ich aber nach Hause kam bin ich noch für 10 Tage nach Japan und das Land hat mir vom vom ersten Moment an super gefallen. Die Leute sind super freundlich und so herzlich. Japan ist für mich das perfekte Asiatische Reiseland. Alles ist organisiert und saber, das Klima angenehm und doch ist es voller asiatischer Kultur, Traditionen und voller kulinarischen Highlights. Man findet von fibrierenden hightech Metropolen, verlassenen Tempelanlagen, schöne Strandgebiete bis hin zu riesigen schneebedeckten Vulkanen alles. Aber für asiatische Verhältnisse ist es auch seeeehr teuer – aber das habe ich ja auch nicht anders erwartet.
In den 10 Tagen habe ich Tokyo, Kyoto und Hiroshima erkundet, aber um Japan richtig zu erleben müsste man viel mehr Zeit haben. 
 
So ja und nun bin ich also wieder zu Hause und alles ist schon fast wieder beim alten. Unglaublich wie schnell man wieder in der Realität ankommen kann oder muss. Aber ich habe im Hinterkopf schon einen Plan um im Herbst nochmals für 2-3 Monate aufzubrechen…..
 
Liebe Grüsse + bis Bald!
 
Christine
 
P.s: Fotos folgen in unbestimmter Zeit. Mein Kamerakabel in meinem Paket welches ich vor 2 Monaten nach Hause schickte hat leider immer noch nicht den Weg in die Schweiz gefunden – ich hoffe mein Paket geniesst wenigstens seine Weltreise.
 


Malaysia + Singapore

17 05 2010
Hallo Zaeme
 
Ich melde mich mal wieder aus der Ferne. Ich bin die letzten 4 Wochen durch Malaysia gereist und bin nun wieder zurueck in Singapur.
In Malaysia angekommen habe ich mir erst einmal eine richtige Erkaeltung zugezogen. Das Klima hier ist aber auch wirklich schwierig. Draussen ist es gluehend heiss bei einer Luftfeuchtigkeit die ich sonst nur aus der Sauna kenne und die Gebaeude sind auf 17 Grad klimatisiert. Ich habe mich aber inzwischen an das Klima gewoehnt. Ich habe einfach abgeschaut wie sich die Einheimischen hier verhalten und als erstes habe ich mir angewoehnt langsam zu laufen. Gar nicht so einfach, aber ich habe Fortschritte gemacht – inzwischen kommt es auch schon mal vor, dass mich Einheimische auf der Strasse ueberholen :-)
Malaysia ist ein sehr vielfaeltiges Land voller Kontraste. Ich habe mich hier durch Junglelandschaften geschwitzt und mich im Hochland mit einem frischen Tee mit Ausblick auf die Teeplantagen aufgewaermt. Bin in der riesen Stadt Kuala Lumpur rum gelungert und habe hier vom hyper modernen Shoppingcenter ueber Strassenmaerkten in Little India und Chinatown alles gefunden. Sogar Fishspa gibts hier, d.H. man zahlt dafuer, dass man seine Fuesse in ein Becken voller Fische stecken kann die einem dann an den Fuessen rumknabbern. Irgendwie makaber aber wenn man schon mal hier ist muss man das auch mal austesten. In Malaysia habe ich mich auch an ruhigen Straenden wie aus dem Ferienprospekt vom reisen erholt ;-) und die absolut traumhafte Unterwasserwelt beim tauchen und schnorcheln erkundet. 
Malaysia ist multikulti. Hier findet man eine Kirche, eine Moschee und ein Hindutempel im gleichen Stadtviertel und genau so Multikulti ist das kulinarische Angebot. Und obwohl Malaysia so multikulti ist merkt man doch stark, dass es ein mehrheitlich islamisches Land ist und ich muss zugeben, dass das rumreisen als Frau alleine in einem islamischen Land doch nicht ganz so einfach ist wie ich mir das vorgestellt habe.
Zurueck in Singapur bin ich hier aber wieder in einem sehr offenen Land gelandet und erkunde jetzt diese aeusserst saubere Stadt mit den vielen Regeln und den hohen Bussgeldern. Am lustigsten finde ich, dass man hier fuers “Kaugummi auf den Boden werfen” eine doppelt so hohe Strafe bezahlt als fuers “Pinkeln in einem Lift” :-)
Abgesehen davon sieht Singapore auf den ersten Blick eher europaeisch aus hat aber doch reichlich asiatisches flair.
 
Liebe Gruesse aus Singapore!


Aotearoa und FIJI

17 04 2010

Bula

Ich hoffe Ihr geniesst alle schoen den Fruehling in der Schweiz und werdet nicht zu sehr von der Aschewolke eingenebelt :-)

Ich habe in den letzten zwei Wochen in Neuseeland die Nordinsel bereist. Nachdem ich Wellington – die Hauptstadt – erkundet habe, ging ich auf Vulkan-Erkundungs-Tour. Im Tongariro Nationalpark habe ich mich auf einen Vulkankrater hochgeschleppt und es war ein unglaubliches Erlebnis ueber den Krater zu wandern. Andere Leute zahlen Millionen um zum Mond zu fliegen – und hier kriegt man eine Mondlandschaft fuer gratis. Danach bin ich nach Rotorua gefahren, eine Stadt inmitten eines Vulkanplatos und voller geothermalen Aktivitaeten. Mitten in der Stadt sieht man Schwefelquellen und ab und zu sieht man einen Geysir in die Luft springen. Kaum vorstellbar, dass man da eine Stadt hinbauen kann. Hier gibts noch einige (Maori-) Thermaldoerfer. Die Haueuser werden auf kleine Stelzen gebaut. Ueberall im Dorf sieht man Rauch von den Schwefelquellen aufsteigen – entsprechend riecht es da auch. Die Quellen dienen auch als Kueche. Wenn man etwas kochen will schmeisst man es in einem Plastiksack fuer einige Minuten in die Schwefelquellen. Die Haueser werden mit Erdwarme geheizt und demnach gibts auch nur warmes Wasser. Wer kalt Duschen will muss sich sein Wasser erst kuehlen. Eine verkehrte Welt :-)
Ueber Ostern bin ich dann nach Bay of Plenty gefahren. Da gibt es ca. 50km von der Kueste entfernt einen noch aktiven Inselvulkan welcher im Jahr 2000 das letzte mal gespuckt hat. Auf dem Vulkan rumzulaufen war schon etwas unheimlich. Ueberall sah man Schlamm blubbern und Dampf mit Hochdruck in die Luft steigen. Aber zum Glueck befindet sich dieser Vulkan ja in Neuseeland und nicht in Island und in den naechsten Jahren wird hier kein Ausbruch erwartet.
Zum Ende meines Neuseelandtrips bin ich nochmals fuer eine Nacht nach Auckland zurueck und habe Mary und Mariana – zwei Maedels aus der Schule – wieder getroffen und mich gefreut mal wieder Deutsch zu sprechen. Obwohl Neuseeland ja eigentlich voll von Deutschen sein soll habe ich diese auf der Nordinsel eigentlich praktisch nicht getroffen.

Letzte Woche bin ich fuer eine Woche nach Fiji geflogen. Ich hab mir mal ne Woche Urlaub gegoennt :-) . Und Fiji war einfach der Hammer. Erst bin ich fuer drei Tage auf eine kleine Insel geshippert, welche man in 20min umlaufen konnte. Da habe ich einfach mal die Seele in den Strandhaengematten baumeln lassen, bin im glasklaren Wasser rumgeschnorchelt und habe stundenlang Kokosnuss-Schmuck gebastelt (welcher dann von den Fliegen befallen und deshalb wieder ausgesetzt wurde).
Danach bin ich zurueck auf die Hauptinsel und bin da tauchen gegangen. Da mein letzter Tauchgang schon ein paar Jaehrchen her ist hab ich erst eine Pool Lektion gekriegt, danach gings raus zu den Haien. Ich muss zugeben, ich habe mich erst schon etwas gefuerchtet weils da so viele Haie gibt und  ich mir Haie immer riesig vorgestellt habe (und alle haben mich natuerlich ausgelacht). Schlussendlich hab ich auch ein paar Haie getroffen, die waren aber nur so 1-1,5m gross und eigentlich richtig herzig. Zudem ist die Unterwasserwelt da einfach unglaublich farbenfroh, einfach fantastisch. Ich haette stundenlang da unten bleiben koennen – aber eben irgendwann geht einem ja dann der Sauerstoff aus.
Zum Schluss meines Fiji-Trips bin ich fuer drei Tage in ein kleines Fiji Dorf gezogen und habe da bei einer Famile gewohnt und das war die beste Erfahrung die ich bis jetzt auf meinem Trip gemacht habe. Obwohl die Leute da praktisch kein Geld haben und mit sehr wenig leben, glaube ich, dass sie eigentlich ein viel gluecklicheres Leben fuehren als wir. Man baut sich seine eigene Huette (teils direkt am Strand), pflanzt sich seine Lebensmittel im eigenen Garten an. Ansonsten geniesst man das Dorfleben, wo man jeden kennt und auch alle alle unterstuetzen. Man strebt nicht danach mehr zu haben als der Nachbar, denn Geld braucht man eigentlich nur sehr wenig. Die einzige Rechnung ist die Stromrechnung (wenn man denn einen Stromanschluss hat). Schulausbildung ist fuer jeden zugaenglich und Arzt- und Spitalbehandlungen sind kostenlos. Wenn man ausgehen will, schleicht man sich in ein 5 Sterne Resort ein und trinkt da den ganzen Abend kostenlos (man hat ja ueberall Bekannte oder Bekannte von Bekannten) oder braut sich sein eigenes Bier oder sein Rum aus den Rohrzuckerpflanzen im eigenen Garten. Ich waere am liebsten noch eine Woche laenger da geblieben.

Aber am Donnerstag bin ich dann zurueck nach Auckland geflogen und wollte eigentlich am Freitag weiter nach Bangkok fliegen. Aufgrund der Unruhen in Bangkok in der letzten Woche habe ich mich kurzfristig entschieden vorerst nicht nach Thailand zu gehen und stattdessen nach Singapur zu fliegen. Der naechste Flug geht am Dienstag, somit habe ich nochmals ein paar Tage in Neuseeland welche ich nun in Napier verbringe. Hier ist nun definitiv der Herbst eingekehrt und da ich praktisch alle meine warmen Kleider in Fiji verschenkt habe muss ich jetzt nochmals shoppen gehen, sonst friere ich mich hier noch zu tode.

Liebe Gruesse

Christine



Neuseeland

27 03 2010
Kia Ora
 
Ich melde mich mal wieder aus Neuseeland. Vor gut zwei Wochen habe ich meine Zelte in Auckland abgebrochen und bin runter auf die Suedinsel nach Christchurch geflogen – Eine Stadt voll von typisch Britischer Architektur – sieht aus wie in Harry Potter :-)
Ich Christchurch habe ich auch einen Studienkollegen der auch auf Weltreise ist getroffen und es kam mir ziemlich komisch vor mich auf Schweizerdeutsch  zu unterhalten. Normalerweise treffe ich hier ja nicht auf Schweizer, sondern auf Deutsche, Ozzies, Amis oder Britten.
 
Nach Christchurch bin ich weiter in den Sueden gezogen. Neuseeland hat eine unglaubliche Vielfalt an wunderschoener unberuehrter Natur zu bieten. Auf der Suedinsel merkt man noch mehr wie tief die Bevoelkerungsdichte in Neuseeland ist. Einfach herrlich so ruhig und Menschenleer. Und hier habe ich auch endlich die Schafe gefunden. Neuseeland ist ja das Land der Schafe hier solls ja angeblich ueber 40 Mio Schafe geben (10 mal mehr als Einwohner) und auf der Nordinsel hat man davon irgendwie nicht viele gesehen aber hier unten gibts riiiiiiesen Herden davon. Zudem hab ich ein paar Hirsch- und Reh-Farmen gesehen. Jetzt weiss ich auch wieso wir in der Schweiz so viel Wildfleisch von Neuseeland importieren – von wegen wild.
 
Nach einer Woche im Sueden der Suedinsel wurde es mir aber zu kalt. Man merkt, dass es hier langsam Herbst wird. So habe ich mich auf den Weg nach Nelson gemacht wo ich wieder das angenehm ozeanische Klima geniessen und dabei den Abel Tasman Nationalpark erkunden konnte.
 
Inzwischen bin ich wieder auf der Nordinsel in Wellington angekommen und morgen gehts weiter nach Taupo wo ich ein paar (teils noch aktive) Vulkane erkunden will……
 
Ka kite ano
 
Christine


Auckland

6 03 2010

Hallo Zaeme

Ich bin nach meinem kurzen Abstecher nach Australien vor knapp drei Wochen wieder zurueck nach Neuseeland geflogen. Hier habe ich mich ersteinmal eingenistet. Ich habe einen Sprachkurs fuer 4 Wochen gebucht und hab mich langsam aber sicher auch wieder an ein geordnetes Leben gewoehnt. Erst war es schon etwas gewoehnungsbeduerftig wieder nach dem Wecker aufzustehen und vorallem den ganzen Tag schoen artig in der Schule zu sitzen. Aber das schadet mir sicher nicht, sonst gewoehne ich mich noch zu stark ans Nomadenleben. Die Schule ist auch echt gut und es hat coole Leute hier.

Am meisten habe ich mich aber ueber mein Zimmer in meiner Studenten-WG gefreut. Mein eigenes Zimmer und vorallem mein eigener Schrank (!!!) wo ich alle meine Sachen verstauen konnte. Das heisst: 1 Monat keinen Rucksack packen. Tja wie ihr seht hat ein Backpacker ganz andere Beduerfnisse als andere Leute :-) Ich wohne hier mit einer Brasilianierin und einer Italiennerin zusammen und die sind auch voll ok aber natuerlich nicht so hammer wie meine WG zuhause (das muss ich jetzt schreiben, sonnst lassen die mich zuhause nicht mehr rein :-)

Die letzten beiden Wochenenden habe ich mir jeweils mit ein paar deutschen Maedels aus unserer Schule ein Auto gemietet. Auf der anderen Strassenseite zu fahren war erst schon etwas gewoehnungsbeduerftig aber man gewoehnt sich erstuanlich schnell daran, nur den Blinker verwechsle ich immer noch mit dem Scheibenwischer – aber besser als Gas mit Bremse verwechseln :-) .

 Am ersten Wochenende sind wir am 90 Mile Beach (welcher eigentlich nur 90km lang ist) entlang in den Norden ans Cape Reigna gefahren, wo der Pazifik mit dem Tasmanischen Meer aufeinandertrifft. Unterwegs da hoch sind wir Sandboarden gegangen, was hier viel mehr spass gemacht hat als damals in Chile. Hier haben wir kein Snowboard sondern so ne art Skibob erhalten und das war schon lustig. Und nach einem gemuetlichen Strandtag gings dann schon wieder zurueck nach Auckland um Montags wieder puenktlich in der Schule zu stehen.

Letztes Wochenende haben wir uns ein Ferienhaus am Meer gemietet und sind nach Coromandel gefahren. Hier gibts Straende welche andere Leute in der Karibik suchen – wie im Paradies. Dies haben wir am Samstag so richtig ausgekostet und danach gemuetlich in unserem Garten grilliert. Leider konnten wir unser geplantes Obertouristenprogramm am Sonntag nicht durchfuehren, weil wir morgens um 6.30 wegen Tsunami-Wahrnung evakuiert wurden und dann 4 Stunden auf einem Huegel festsasen. Wir als ungeuebte Tsunami-Evakuierte sind natuerlich hysterisch aus dem Haus geflohen um so schnell als moeglich auf den Berg zu kommen (eine meiner Reisebegleiterinnen glaubte auch schon die Welle zu hoeren – wir konnten das Geraeusch dann aber dem normalen Meeresrauschen zuordnen). Die Einheimischen nahmen es offensichtlicher etwas gelassener und haben noch Wein, Kaffee und Snacks sowie Stuehle und Matrazen eingepackt, sodass es dann schlussendlich doch noch recht gemuetlich auf dem Berg wurde. Der Tsunami blieb zum Glueck in Neuseeland aus, sodass wir nach 4 Stunden wieder runter durften, dafuer waren dann aber alle Straende geschlossen.
Als wir dann nachdem wir uns verfahren haben und im Stau standen in Auckland wieder ankamen, konnte ich nicht in meine Wohnung rein weil das Zutrittssystem nicht mehr funktionierte, und alle Programmierungen auf den Schluesselkarten geloescht wurden. Tja das war mal wieder ein typischer ‘Krigel auf Reisen Tag” aber das gehoert ja auch dazu.

Dieses Wochenende ist schon mein letztes hier in Auckland. Gestern gings nach Waiheke, eine Insel vor Auckland mit herzigen kleinen Doerfern und viiiielen Weinguetern bei welchen man natuerlich die eine oder andere Flasche degustieren muss. Naechsten Samstag werde ich nach Christchurch fliegen und mein Nomadenleben auf der Suedinsel von Neuseeland fortsetzen.

Liebe Gruesse aus Auckland Christine



…auf dem Weg ans andere Ende der Welt

13 02 2010

Hallo Zaeme

So, ich melde mich mal wieder aus der Ferne. In den letzten drei Wochen bin ich viel gereist.

Nach Ushuaia bin ich erst nach Buenos Aires geflogen und von da aus direkt mit einem Nachtbus zu den Iguazu-Faellen. Die Busfahrt war ein Erlebnis. Ok, in Suedamerika ist jede Busfahrt ein Erlebnis auf die eine oder andere Art, aber die Busse in Argentinien sind erstaunlich gut. Vergleichbar mit Business-Klasse-Fliegen. Bequeme Sitze mit richtig viel Beinfreiheit, warmes Essen, Champagner und Wein…. so lies sich die 19-stuendige Busfahrt gut ertragen.

Die Iguazu-Faelle waren (be)rauschend. Man kann zu Fuss praktisch bis zu den Wasserfaellen laufen und sie so hautnah sehen, hoeren und fuehlen – ich glaube trocken kommt da niemand wieder aus dem Nationalpark, aber bei dieser Hitze war es eine sehr angenehme Abkuehlung. Leider ist der ganze Nationalpark seeeehr touristisch – und ich bin auch noch zur Hochsaison gekommen, was die ganze Idylle etwas gestoerrt hat. Aber trotzdem hat sich der Trip gelohnt.

Danach bin ich wieder zurueck nach Buenos Aires gefahren und habe ein paar Tage in der Stadt des Tangos verbracht. Ich war noch nie in einer Stadt wo Kultur so gelebt wird wie in Buenos Aires. Ueberall sind Strassenkuenstler auf der Strasse die musizieren oder tanzen. An jeder Strassenecke gibts Tangoshows und aus jedem Cafe erklingt Tango-Sound. Dies in Kombination mit den vielen herzigen, farbigen, kleinen Haeusern in manchen Vierteln … die Athomsphaere war super. Allgemein ist Buenos Aires eine Stadt zum geniessen. Hier gibt es die weltbeste Glace und richtig guten Espresso – was in Suedamerika keine selbstverstaendlichkeit ist. Im restlichen Suedamerika verwechselt man Espresso mit einer kleinen Tasse Instant Nescafe. Zudem ist Buenos Aires, bzw. Argentinien beruehmt fuer die besten Steaks. Ich als Hobby-Vegetarierin habe mir vorgenommen in Buenos Aires ein Steak zu essen und habe dies schlussendlich auch getan – wenn auch mit etwas ueberwindung. Und ich muss zugeben, es hat eigentlich ganz gut geschmeckt.

Von Buenos Aires aus habe ich nochmals fuer zwei Tage Dani in Santiago besucht und danach gings weiter nach Australien. Eigentlich wollte ich ja nicht nach Australien, aber als ich mein Flugticket kaufte, waren angeblich alle Fluege in meiner Flugklasse nach Neuseeland schon ausgebucht. Also habe ich mich entschieden fuer ein paar Tage in Sydney zu bleiben. Komischerweise ist mein Flugzeug dann ueber Neuseeland geflogen und hat hat in Auckland auch einen 3 Stuendigen Stop eingelegt wo manche Leute ausgestiegen und andere eingestiegen sind. Wieso dies fuer mich nicht moeglich war weiss ich nicht – soll mal einer diese Fluggesellschaften begreiffen.

Aber der kurze abstecher nach Sydney hat sich auf alle Faelle auch gelohnt. Die Stadt gefaellt mir super. Das Wetter ist sommerlich warm, es hat viele Paerke, schoene Straende und die Laeden und Einkaufszentren verleiten einem zum shoppen – was einen Rucksacktourist wie mich vor echte logistische Probleme stellt. Erst hatte ich hier einen kleinen Kulturshock. Hier ist alles wieder so geordnet, sauber und puenktlich. Man merkt auch, dass hier Zeit wieder Geld ist und somit sind die Leute hier gestresster und damit auch unfreundlicher als in Suedamerika. Und erst hatte ich das Gefuehl die Stadt ist voller Touristen – dabei sind das die Australier die halt zuhause auch aussehen wie die Obertouristen.

Ich wuensche euch allen eine ruedegi Fasnacht! + Viele Gruesse aus Down Under

Christine



Auf dem Weg ans Ende der Welt

26 01 2010
Holà a todos
 
Ich bin inzwischen am Ende der Welt in Ushuaia angekommen – zumindest glauben die Argentinier, dass hier das Ende der Welt ist.
Aber fangen wir von vorne an. Ich bin vor zwei Wochen nach Chiloé, die zweit groesste Insel von Chile, gefahren. Hier lebt man noch richtig traditionell. Die Frauen stricken ihre Kleider auf der Strasse und Maenner widmen sich vorallem der Landwirtschaft – oder eben dem Tourismus. Man findet hier herzige Staedtchen, viel Landschaft,  kleine Haeuser auf Pfahlstelzen und viele Pinguine. Leider fiel die Semana-Ancud, welche scheinbar DAS Festival der Insel sein soll, dieses Jahr wegen den Praesidentenwahlen aus, aber es hat sich trozdem gelohnt.
Kaum habe ich danach das Festland in Puerto Montt wieder betreten, habe ich es auch schon wieder verlassen und zwar um auf einer Faehre innert 4 Tagen nach Puerto Natales in den Sueden von Chile zu shippern. Die Faehre ist eigentlich ein Frachtschiff, nimmt aber auch Touristen mit. Lustigerweise habe ich nirgends auf meiner Reise so viele Schweizer getroffen wie auf dieser Faehre. Aber ich bin es mir inzwischen gar nicht mehr gewohnt mit fremden Leuten Schweizer Deutsch zu sprechen, deshalb hab ich den Kontakt zu den Schweizern nicht so gesucht und dagegen ein paar coole Leute von Kanada, Holland und Argentinien getroffen. Die Fahrt nach Sueden fuehrte vorbei an vielen kleinen Inslen, Fijorden und dem groessten Gletscher von Suedamerika (Pio XI).
In Puerto Natales angekommen war das Staedchen erst mal voll von Navimag (so hies das Schiff) – Leuten. Einheische und andere Touristen waren hart zu finden. Aber es ist eine lustige Erfahrung wenn man tausende Kilometer von Zuhause entfernt in einem kleinen Staedtchen ploetzlich alle kennt.
Puerto Natales ist der Ausgangspunkt zum Nationalpark Torres del Paine – einer der beruehmtesten in Suedamerika. Die typischen Kreuzfahrtpassagiere machen hier einen Stopp fuer einen Ein-Tages-Bus-Foto-Trip. Die typischen Backpacker kommen hier mit Zelt und Kueche an und Wandern fuer 4 bis 14 Tage im Nationalpark. Wir haben uns fuer etwas dazwischen entschieden und haben uns ein Auto gemietet und zwei Tageswanderungen gemacht – so konnten wir dem herumschleppen von Zelt und Kueche entkommen und hatten Platz fuer gaaaanz viele warme Kleider. Obwohl der Wind hier im Nationalpark manchmal so stark war, dass es einem regelrecht umwindete und man hier in einem Tag alle vier Jahreszeiten antrifft war es einfach eine atemberaubende Erfahrung. Vorallem als wir am zweiten Tag nach fuenf stuendiger Wanderung mit Gegenwind oben am Mirador del Torres ankamen und die Torres del Paine bei Sonnenschein bestaunen koennten – was man als Glueck bezeichnen kann, weil diese aufgrund des rauen Klimas meist von Wolke verhuellt sind. Einfach grossartig, der ganze Kampf mit dem Wind hat sich gelohnt.
Nach Puerto Natales habe ich mich entscheiden in einem 12-Stuendigen Bus Trip direkt Ushuaia anzupeilen. Die Busfahrt dauerte schlussendlich 20 Stunden weil die Magellan-Strasse wegen zu viel Wind gesperrt wurde und wir da fuer acht Stunden auf die naechste Faehre warten mussten. Schlussendlich bin ich am Samstag um drei Uhr Morgens in Ushuaia – dem Ende der Welt – angekommen. Hier ist das Klima noch rauer als in Patagonien, dafuer ist es hier einfach wunderbar, wenn sich mal fuer eine Stunde die Sonne zeigt und lustigerweise findet man auch hier immer wieder Leute vom Navimagschiff – man kann ihnen nicht entkommen.
Heute morgen war ich kurz davor ein Ticket fuer ein 10-Tages-Trip mit einem Expeditionsschiff in die Antarktis zu buchen. Ich habe ein duuuper Angebot fuer 1/3 des regulaeren Preises erhalten – was immer noch viel ist aber im vergleich was andere Leute zahlen einfach unschlagbar. Leider konnte ich meine Fluege nicht verschieben, denn es ist Hauptsaison und es ist alles ausgebucht fuer den naechsten Monat. So muss halt die Antarktis noch bis zu meinem naechsten Trip auf mich warten. Als Entschaedigung fuer die entgangene Chance werde ich mich dafuer morgen mit einem Wellnesstag in dem suedlichsten 5-Sterne-Hotel der Welt belohnen, bevor es dann wieder ab in die Waerme nach Buenos Aires geht.
 
Viele Gruesse aus Argentinien
 
Christine


Chile

10 01 2010

Holà

Ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Ich hab beim grillieren in einem Cabaña am Meer in der naehe von Santiago aufs 2010 angestossen.
Hier ist im Moment Grill-Hoch-Saison und grillieren in Chile kann man eigentlich nicht mit grillieren in der Schweiz vergleichen. Ich hab noch nie in meinem Leben sooo grosse Fleischhauefen auf einem Grill gesehen wie hier. Fuer Fleischesser ein Paradies – ich als Hobbyvegetarierin bin wohl eher etwas extraño.
Ueber Weihnachten und Neujahr war ich bei Dani in Santiago und hab die Zeit sehr genossen. Chile und vorallem Santiago ist im Vergleich zu Peru und Bolivien wie Europa. Hier gibt es alles. Ich musste mich erst wieder an all die Shoppingcenter, Supermaerkte etc. gewoehnen.
Weihnachtsstimmung habe ich hier bei 30-40 Grad nicht wirklich gekriegt, aber ich will mich nicht beklagen. In der Schweiz koennte man schliesslich nicht am 24. Dezember Nachmittags am Pool liegen und braun werden (gell Mahony ;-) . Obwohl Santiago eine riiiiesen Stadt ist ist man doch schnell in der Natur. Innert 1-2 Stunden ist man entweder in den Anden oder am Meer. Chile ist allgemein ein Land wo es praktisch alles was die Natur so erschafen hat gibt: Wuestengegenden mit herzigen Oasen, Vulkan + Geysir-Landschaften, Berg+Seenlandschaften wie in der Schweiz, gefaehrlich hohe Gletscher, eine endloslange Kueste, Straende……..und das meiste ist recht schnell erreichbar weil das Land ja nur so ein duenner Streifen ist.

Am letzten Sonntag habe ich mich wieder auf den Weg gemacht und mein Nomadenleben fortgesetzt. Ich bin nach Pucon gefahren. Pucon sieht aus wie ein Schweizer Ski-Dorf im Sommer. Viele Hotels, coole Bars, immer was los und dies inmitten von schneebedeckten Bergspitzen und blauen Seen. Waere Pucon nicht so weit ab von der restlichen Zivilisation waere es eigentlich ein super Ort zum auswandern. Dies haben sich wohl auch viele Deutsche gedacht, hier wimmelt es naemlich nur so von deutschen Auswanderer.

Inzwischen bin ich in Puerto Varas angekommen und werde heute weiter Richtung Chiloé fahren. Chiloé ist eine Inselgruppe vor Puerto Montt und hier soll das leben noch recht traditionell sein. Diese Woche wird in Chiloé die “Semana Ancud” mit Musik und Tanz gefeiert. Ich bin gespannt, denn bis anhin habe ich vom traditionellen Leben und der Mapuche-Kultur in Chile noch nicht viel gesehen. Aber erst warten nun noch 4h Busfahrt auf mich.

Sonnige Gruesse aus der Ferne!

Christine



Bolivien

19 12 2009

Holà

Unglaublich, schon wieder sind zwei Wochen rum.
Bevor ich vor zwei Wochen Peru in Richtung Bolivien verlassen habe, habe ich zwei Tage auf dem Titicaca-See verbracht. Erst haben wir die Floating-Islands besucht (schwimmende Inseln aus Stroh). Es war super beeindruckend wenn auch etwas touristisch. Wir haben gelernt wie die Inseln konstruiert werden und konnten auf einem Strohschiff rum shippern. Danach sind wir auf eine Insel mitten auf dem See gefahren wo wir bei einer einheimischen Familie uebernachten durften – auch ein sehr eindrueckliches Erlebnis – ohne fliessendes Wasser und ohne Strom. Nachts wurde es dann aber etwas unheimlich auf der Insel.
Danach gings weiter nach Bolivien. In La Paz habe ich mich von Anniek verabschiedet (Ihr Urlaub war schon zu Ende und sie flog zurueck nach Holland) und ich zog weiter nach Sucre wo ich Shilara besuchte. Sucre ist das schoenste Suedamerikanische Staedtchen das ich bis anhin besuchte. Klein, uebersichtlich, sauber, viele schoene gruene paerke, muy tranquillo….. Ich glaube hier laesst es sich gut leben.
Nachdem ich aber im Nachtbus schon kaum geschlafen habe und Shilara an meinem ersten Abend eine Cocktail-Party geschmissen hat, habe ich mich am naechsten Morgen bzw. Mittag entschieden, dass ich die naechsten paar Wochen wohl auf Alkohol verzichten werde….

Gestern habe ich Bolivien bereits wieder verlassen. Ich bin in einem drei-taegigen Jeep-Trip von Uyuni durch die Wueste nach Chile gefahren. Der Trip war absolut chévere und kann ich jedem Suedamerika-Reisenden empfehlen. Am ersten Tag sind wir ueber die riiiiesige Salzwueste gefahren und haben danach in einem Hotel komplett aus Salz uebernachtet. Am zweiten Tag sind wir durch Vulkan-Landschaften und an verschiedenfarbigen Lagunen mit hunderten von Flamingos vorbeigefahren und am dritten Tag gings frueh morgens um vier raus zu den Geysiren, danach gings weiter zur Grenze nach Chile. Die Beamten in Chile nehmen die Einreisebestimmungen sehr ernst – kein vergleich zu Peru oder Bolivien wo die Gesetze eher Richtlinien als Reglen sind. Ich musste sogar meine Hustenbonbons abgeben, weil diese Extrakte von Pflanzen enthalten und die Einfuhr von allem pflanzlichen nicht erlaubt ist.

Nun bin ich also in San Pedro de Atacama gelandet. Ein herziges Doerfchen bzw. Base-Camp mitten in der Wueste. Mein Hotel ist toll und hat super bequeme Haengematten zum relaxen an der Sonne. Heute Nachmittag werde ich Sandboarden gehen – wenn ich diesen Winter schon nicht Snowboarden kann versuche ichs mal im Sand. Bin gespannt.

Obwohl es mir hier super gefaellt freue ich mich sehr auf Montag. Dann fliege ich nach Santiago de Chile wo ich Dani ueber Weihnachten-Neujahr besuchen werde.

Ich wuensche euch allen schon jetzt schoene Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr – fuer mich fuehlt es sich bei dieser Hitze gar nicht an wie Weihnachten, aber vielleicht kommt dann das Weihnachts-Feeling in Santiago noch.

Muchos Saludos y hasta Luego

Christine

P.S: Fotos folgen spaeter – der PC hier ist definitiv zu langsam um Fotos hoch zu laden….



Cuzco II

3 12 2009

Holà chicas y chicos

Ich melde mich nochmals aus Cuzco. Langsam aber sicher faengt hier die Regenzeit an, das heisst es regnet taeglich 1-2 mal fuer 1-2 Stunden. Waehrend dem Regen ist es recht kuehl, ansonsten scheint aber die Sonne bei ca. 25 Grad – das bewaehrte Zwiebelsystem ist also angesagt.

Das Leben hier gefaellt mir sehr gut, es hat viele coole Leute hier auch wenn Cuzco im Vergleich zum restlichen Peru etwas touristisch ist. Die ersten zwei Woerter die man hier in Cuzco lernt sind “no gracias”. Denn waehrend man ueber den Hauptplatz lauft wird man mindestens 30 mal gefragt ob man eine Massage moechte, eine Tour zum Macchu Piccu, ein Bild oder ein Regen-Poncho kaufen, ein Foto von einem Lama machen moechte oder es wird einem ein Restaurant, Bar, oder ein Platz zum Drogen dealen empfohlen.

Langsam wird es aber auch sonst etwas mit meinen Spanischkenntnissen und ich kann mich mit den Leuten hier einigermassen auf Spanisch unterhalten. Die Schule machte auch Spass und ist war sehr interaktiv. Letzten Donnerstag z.B. bin ich mit meiner Lehrerin zu ihrem Heimatort gefahren, dort haben wir ihre Grossmutter und ihre Tante besucht und danach haben wir in den Schulen von Urubamba nach einem neuen Job fuer sie gesucht ;-) Waehrend der drei stuendigen fahrt im Local-Bus auf den holprigen Strassen Perus habe ich den unterschied zwischen imperfecto und indefinido gelernt und Grammatikaufgaben geloest…. naja ich will ja nicht wissen was die Leute im Bus ueber uns gedacht haben… aber es hat spass gemacht.

Am Samstag sind Anniek und ich nach Moray gefahren und von da aus nach Urubamba gewandert. Die Route wurde uns von der Schule empfohlen und es war einfach super! Offensichtlich haben die restlichen Touristen diese Route noch nicht entdeckt. Wir sind drei Stunden durch die Landschaft gewandert und haben unterwegs neben ein paar Hirten mit ihren Schafherden und Eseln niemanden getroffen und ansonsten war einfach Stille. Herrlich. Am Sonntag haben wir einen River Rafting-Trip gemacht. Es war super und hat mega spass gemacht, auch wenn es etwas kalt war. Das Wasser war 11 Grad warm, nach 10 Minuten auf dem Fluss fuehlte sich die Luft so kalt an, dass wir uns im Waser aufwaermen konnten. Nach dem 2.5 stuendigen Trip konnten wir uns dann in der Sauna richtig aufwaermen und langsam fing ich an meine Zehen wieder zu spuerren.

Die Zeit vergeht hier sehr schnell, dies unteranderem auch weil man hier fuer manche Dinge einfach zehn mal solange braucht wie man es sich aus Europa gewohnt ist. Gestern z.B wollte ich ein Paket versenden. Hoert sich einfach an, ist aber in Peru keine selbstverstaendlichkeit. Erst musste ich eine Schachtel organisieren, dafuer habe ich in ca. 10 Tante-Emma-Laeden nach einer Schachtel gefragt aber nur viiiiiel zu grosse oder viiiiel zu kleine gefunden bis ich eine leere Nestle-Glace-Schachtel vor einem Laden auf der Strasse fand, der Inhaber der Schachtel hat sie mir freundlicherweise geschenkt. Danach habe ich mich ca. 1 Stunde durch gefragt wo man Klebeband kaufen koennte um die Schachtel zu verschliessen. Als ich schlussendlich Klebeband gefunden habe fehlte mir noch eine Adressettikette. Ca. eine Stunde spaeter musste ich einsehen, dass Paketettiketten in Peru nicht existieren. Eine nette Dame hat mir dann empfohlen ein Blatt Papier auf die Schachtel zu kleben und mir ein Blatt Papier fuer ca. 0.3 Rappen verkauft – darauf haette ich auch selber kommen koennen. Die Post habe ich zum Glueck danach recht schnell gefunden. Allgemein begegnet man hier haeufig kuriosen Situationen. Am Sonntag z.B. haben wir mitten in der Pampas einen erwachsenen Mann mit seinem Hund sitzend in einem kleinen Kanuboot auf einem ca. 3 Meter hohen Sandhaufen gesehen – dies bei Regen versteht sich. Ich frage mich immer noch, was das sollte,….werde es aber wahrscheinlich nie erfahren ;-)

 So dies war mein letzter Bericht aus Cuzco sein, heute war mein letzter Schultag. Nach meiner Abschiedsparty heute Abend, gehts morgen frueh weiter Richtung Titicacasee und dann nach Bolivien. Vorausgesetzt der Strassenstreik zwischen Cuzco und Puno wird wie angekuendigt heute beendet, sonst stecke ich hier wohl fuer unbestimmte Zeit fest ;-)

Liebe Gruesse aus Cuzco

Christine