Lima
8 11 2009Hallo Zaeme
Am 3. November bin ich nun endlich zu meiner Reise aufgebrochen. Ich muss zugeben der Abschied am Flughafen fiel mir schon etwas schwer. Erst da fing ich an richtig zu realisieren was ich da genau vor habe. Aber am Gate angekommen wandelten sich meine Zweifel schnell wieder in Freude um. Nun ist es endlich soweit… !!!
Am 4. November Vormittags bin ich dann nach knapp 20h Reise in Lima gelandet und durfte als erste Impression bereits die Fahrkuenste von Peruanischen Taxis erleben. Peruaner verstehen es zweispurige Fahrbahnen mit Gegenverkehr als vierspurige Einbahstrassen zu interpretieren und druecken dann ihren Aerger ueber den Stau in einem Hupkonzert aus. Ich hab im Hostel zwei Deutsche getroffen, die nun heute Vormittag mit dem Mietwagen weiterzogen – ich wuensche ihnen viel Glueck auf den Strassen Perus – ich wuerde es mich nicht getrauen hier Auto zu fahren.
Mein Hostel ist super! Sehr familiaer, nette Leute und ich habe viele Tips zu do’s and don’ts in Lima erhalten.
Lima ist eine riesen Stadt, voller Kontraste, viel zu Gross um den Ueberblick zu haben. Leider ist Lima praktisch das ganze Jahr von einem Kuestennebel umgeben, sodass man die Sonne hier eigentlich nie sieht (ich musste aber lernen, dass dies nicht automatisch heisst, dass man nicht trotzdem einen Sonnenbrand kriegen kann). Was mich sehr erstaunt hat ist, dass man hier in Lima praktisch ueberall WLAN Verbindung hat. Im Hostel, im Shoppingcener, in praktisch allen Cafes,…. da koennten wir Europaer uns noch eine Scheibe davon abschneiden.
Peru ist noch guenstíger als ich urspruenglich dachte. Abgesehen von Starbucks-Coffee. Ich habe heute einen Latte Macchiato Carmel fuer umgerechnet 4 CHF getrunken. Fuer das selbe Geld kriegt man hier eine goettliche Rueckenmassage oder eine Taxifahrt von 20 Minuten (ungefeilscht, wenn man noch etwas handeln wuerde gings bestimmt auch fuer die haelfte – aber das muss ja nicht immer sein).
Morgen frueh werde ich nach Cuzco weiterfliegen um da fuer 4 Wochen meine Spanischkenntnisse zu verbesern – was auch zwingend notwendig ist. Ich kann mich zwar einigermassen auf Spanisch durchschlagen aber zu einer anstaendigen Unterhaltung reichts halt nicht. Gestern haben wir zu viert versucht Spanisches-Monopoly zu spielen wobei keiner von uns ernsthaft Spanisch spricht, aber mit viel Fantasie haben wir dann doch jeweils eine Loesung gefunden.
In Cuzco werde ich in einer WG wohnen – was auch immer man in Peru unter Wohngemeinschaft versteht…. ich bin sehr gespannt und auf alles gefasst…
Liebe Gruesse aus Lima!
Christine
Das Abenteuer hat nun also begonnen…Wird sicherlich spassig in der Schule. Freue mich auf deinen nächsten Bericht :O)
Hoi Christine,
dein Bericht finde ich sehr spannend, ich freue mich jetzt schon auf den Nächsten.